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Innovationsstark durch 3 Jahrhunderte

Wenn ein technisch ausgerichtetes Unternehmen sich seit 1835 behauptet und vom 19. bis ins 21. Jahrhundert hinein dynamisch wächst, dann steckt einiges dahinter: die Fähigkeit zum Wandel und die Innovationskraft, diesen aktiv mitzugestalten.
Unser Leeraner Produktionsbetrieb für Gartengeräte ist ein in der 6. Generation inhaber-geführter Betrieb in Privatbesitz. Heute hat REMARC 40 Mitarbeiter und steht für hochwertige Produktentwicklungen: Konstruktion, Design und der komplette Stahlbau sowie Zulieferer aus Deutschland – eine Erfolgsgeschichte Made in Germany.

Was im 19. Jahrhundert in der Wörde als Schmiede begann, wurde 1920 ein Entwicklungs- und Produktionsbetrieb in Leer mit Großserienfertigung für Steinschrotmühlen.
Ab 1945  gewann die Fertigung von Landmaschinen wie Heugebläse, Hackgeräte und Kartoffellegemaschinen an Bedeutung. Unsere erste selbst entwickelte, vollautomatische Kartoffellegemaschine wurde ein weltweiter Vertriebserfolg.

Ende der 70er Jahre wuchs das heute erfolgreiche Geschäftsfeld aus der Entwicklung der Schreddertechnik für die Garten- und Landschaftspflege: Gartengeräte für Anspruchsvolle. Häcksler, Vertikutierer, Universalsauger, Kehrmaschinen und Rasentraktoren mit dem Spitzenmodell Tourno King Size überzeugen seither ambitionierte Hobbygärtner ebenso wie professionelle Garten- und Landschaftsbauer mit robuster, langlebiger Funktionssicherheit bei geringen Wartungsintervallen.

Das innovative Entwicklungsteam von Remarc konstruiert mit modernsten 3-D-CAD Systemen die von Handel und Anwendern gewünschte Spitzenqualität alles „made in Germany“. Unsere Gartengeräte werden dann direkt in Leer, Ostfriesland gefertigt. Eine vollautomatische Laser-Schneideanlage und eine KTL-Tauchlackierung mit anschlie-ßender Pulverbeschichtung garantieren optimalen Kanten- und Korrosionsschutz. Umweltschonende Technik und „Technik neuster Stand“ gehören bei Remarc seit den ersten Windmühlenlagern vor über 175 Jahren schon immer zusammen.

Ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur ist das Nachhaltige Wirtschaften. Dazu gehört, dass wir alle unsere Produkte, Dienstleistungen und Prozesse nachhaltig gestalten. Remarc steht zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung und erklärt folgende Grundsätze:

 

Menschenrechte und Einhaltung der Gesetze

Wir achten die Menschenrechte und in allen Ländern die jeweiligen Gesetze, Werte, Normen und sozialen Ordnungen.

 

Diskriminierung

Wir tolerieren keinerlei Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Rasse, Nationalität, Behinderung, sozialer Herkunft und sexueller Orientierung. Wir treten für Chancengleichheit ein.

 

Kinderarbeit

Wir verurteilen Kinderarbeit und beachten die gesetzlichen Gegelungen zum Mindesalter  für Beschäftigte.

 

Zwangsarbeit und Bestrafung

Wir verurteilen Zwangsarbeit und die körperliche Bestrafung, Bedrohung und Belästigung von Mitarbeitern.

 

Korruption

Wir lehnen jede Form von Korruption entschieden ab.

 

Vereinigungsfreiheit

Wir erkennen das Recht unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einigungsfreiheit an. Mit Arbeitnehmervertretungen arbeiten wir vertrauensvoll zusammen.

 

Faire Entlohnung und Arbeitszeit

Löhne, Sozialleistungen sowie Arbeitszeiten entsprechen mindestens den gesetzlichen Standards vor Ort.

 

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Wir schützen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Gefahr am Arbeitsplatz und unterstützen gesundheitsfördernde Maßnahmen.

 

Umweltschutz

Unsere Produkte, Dienstleistungen und Prozesse gestalten wir umweltgerecht. Überall, wo wir tätig sind, tragen wir den Umweltanforderungen Rechnung und gehen mit natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll um.

Bei unseren Materialien achten wir auf die Vermeidung schädlicher Inhaltsstoffe durch z.B. 

  • Einsatz Chrom VI freier Verzinkung (keine Gelbverzinkung)
  • Einsatz PAK (Teeröl)-freier Kunststoffe
  • Reduzierung phtalathaltiger Kunststoffe

Durch diese Maßnahme übertreffen wir die aktuellen Reach und Rohs EU-Verordnungen.

Laseranlagen arbeiten normalerweise mit Sauerstoff oder Pressluft. Durch die hohen Schneidtemperaturen entsteht eine Zunderablagerung an der Schnittkante.

Da wir sehr hohe Maßstäbe bei den nachfolgenden Korrosionsschutzmaßnahmen haben, akzeptieren wir nur zunderfreie Bleche. Zunderfreie Schnittkanten können nur beim Stickstofflasern erzielt werden. Bei der Verwendung von Stickstoff wird die 8-Fache Gasmenge benötigt und die Schnittgeschwindigkeit wird um 25% reduziert.

Alle Stahlbauteile erhalten nach der Entfettung eine Polymer-Haftbeschichtung auf Zirkon-Titan Basis. Anschließend erfolgt die erste Pulverbeschichtung mit Epoxidharzlack um den bestmöglichen Kantenschutz zu gewährleisten. Die zweite Pulverschicht erfolgt mit Polyesterlack, der den besten UV-Schutz garantiert.

Vorausgehen seit 1835

1835

Der Beginn der Firma Cramer

Der Beginn der Firma Cramer bestand in dem Bau von Mühlenteilen. In der Leeraner Altstadt wurden mehrere Schmiedefeuer zur Herstellung von Königswellen und anderen Mühlenbauteilen betrieben.

1891

Heinrich Cramer beginnt eine Lehre bei seinem Vater

1900

Der Lokomobilbau

Eines der ersten Standbeine war der Lokomobilbau. Dieser Bereich wurde bis 1914 geführt. Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Produktion der Lokomobile nicht wieder aufgenommen.

1935

Der Mühlenbau

Durch den Bau von Mühlen für die Landwirte, eröffneten sich für diese neue einfache Möglichkeit zur Getreideverarbeitung auf dem eigenen Hof. Bis heute sind diese Mühlen auf landwirtschaftlichen Höfen zu finden.

1936

Der Umzug

Dem steigenden Platzbedarf wurde mit einem Umzug aus der Altstadt auf das heutige Firmengelände begegnet. Dieses Gelände wurde vorher von der Eisengießerei Dirks genutzt.

1948

Vielseitige Ackergeräte

Der Mühlenbau wurde durch den Bau von Ackergeräten ergänzt. Die Geräte standen für die verschiedensten Bedürfnisse und Anwendungen bereit. Auch hier zeigte sich die Innovationskraft der Firma Cramer.

1952

1953

Der Kartoffelleger

Die Kartoffellegetechnik wurde Anfang der fünfziger Jahre in den Markt eingeführt. bereits 1955 stand der erste vollautomatische Kartoffelleger mit einem raffiniertem Fehlstellausgleich zur Verfügung.

1955

Der Mühlenbau

Das Mühlenprogramm hatte sich zu komplexen elektronisch gesteuerten Maschinen entwickelt. Parallel kam aber die Idee mit dem Allesmuser auch Heckenschnitt und ähnliche Gartenabfälle verarbeiten zu können.

1970

Der Allesmuser

Der Allesmuser diente zur Futterherstellung fr die Schweinezucht. Die Bedeutung dieses Produktes für die weitere Firmengeschichte war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar.

 

1980

Der Einstieg in die Gartentechnik

Aus dem Allesmuser war ein Häckslerprogramm geworden. Das bedeutete den Einstieg in die Gartentechnik und damit den Einstieg in neue Vertriebskanäle.

1997

Neuer Vertikutierer der Profiklasse

Die Cara Familie ergänzt das Produktportfolio um einen Vertikutierer der Profiklasse. Diese Maschinen sind uneingeschränkt für das Verleih- und Galabaugeschäft ausgelegt.

1998

Universalsauger von Cramer

Die 1998 vorgestellten Universalsauger für den Outdoor Bereich saugen neben Laub aller Art von Unrat z.B. auch Flaschen, Dosen etc. Ihr Einsatzgebiet ist neben dem Garten auch der gewerbliche Bereich wie Tankstellen, Parkhäuser, Konzertgelände und Fußgängerzonen.

 

2000

Einstieg in den Frontmähermarkt

Im Jahr 2000 wurde der Tourno der Kundschaft vorgestellt. Dieses Gerät ist als reiner Mulchmäher konzipiert. Das Gras wird nach dem Schnitt mehrmals wieder aufgenommen und kleiner geschnitten. Es verbleibt dann in der Grasnarbe. Der Name Tourno wurde in einem Mitarbeiterwettbewerb ermittelt.

2001

Die erste Cramer Kehrmaschine kam 2001 in den Handel

Das Kehrmaschinensegment startete mit der 80 & 100H. Die Hydrostatmaschinen wurden mit zahlreichen technischen Raffinessen versehen, um sich von den Marktbegleitern abzuheben. In den Folgejahren wuchs das Kehrprogramm zu einer kompletten Familie mit Maschinentypen für den Privatanwender bis zum Kommunalgerät.

2011

Das Jahr des Farbwechsels

Zur Anpassung an den Zeitgeschmack erfolgte ein Farbwechsel im Firmenauftritt und in der Gestaltung der Produkte.

2012

Verkauf der Agrarsparte

Immer Sommer 2012 wurde die Agrartechniksparte an die Firma Wifo in den Niederlanden verkauft. Das Schnelle Wachstum im Gartentechnikbereich und die Ideen für neue Produkte in diesem Sortiment erforderte diesen Schritt.

2013

Nachhaltigkeit aus Verantwortung

Die Vermeidung von Schadstoffen in unseren Produkten ist eine zentrale Bedeutung unserer Arbeit. Unsere Anforderungen liegen in Bezug auf gesundheitsschädigende Wirkung weit über dem gesetzlichen Mindestmaß.

2014

Einstieg in die U5000 Klasse

Das Frühjahr 2014 ist durch den Einstieg in die U5000€ Preisklasse bei Frontmähern geprägt. Die Cramer Frontmäher stellen jetzt ein komplettes Produktprogramm dar. Der Tourno Pick-Up überzeugt durch seine robuste Bauweise und seine technischen Details.

2021

Aus Cramer wird Remarc

Warum haben wir uns für eine Namensänderung entschieden? Weil wir mit dem neuen Namen ein Synonym für Spitzenqualität am Markt etablieren wollen. Großer Nutzwert, hohe Langlebigkeit, absolute Robustheit und Qualität " Made in Germany" zeichnen alle Remarc Produkte aus.